Die herbe Hügellandschaft der Rhön, der runde Kessel des Nördlinger Ries, die schroffen Gipfel der bayerischen Alpen – nur drei Beispiele für die unterschiedlichen Landschaften Bayerns. Doch worauf beruht diese Vielfalt? Die Rhön war einst ein brodelndes Vulkangebiet, im Ries hinterließ ein Meteorit einen kreisrunden Krater von 20 Kilometern Ausdehnung und die Alpen entstanden durch die Kollision zweier Kontinente!
Die Ausstellung lädt ein zu einer „Wanderung“ über echte Natursteine aus allen Teilen Bayerns. Der Besucher erhält dabei Einblicke in die Vielfalt und Entstehungsgeschichte der Landschaften; versteinerte Zeugen der Vergangenheit, wie der hier erstmals gezeigte Schädel eines Flugsauriers, ermöglichen eine „Zeitreise“ in die Urzeitlandschaften, in denen die Gesteine unserer Heimat entstanden sind. Doch auch der Bogen zur Gegenwart wird gespannt: Landnutzung, Rohstoffgewinnung und Kunsthandwerk sind letztlich geologisch bedingt.
In der Ausstellung kann der Besucher aber auch selbst aktiv werden: er kann „Vulkanausbruch“ auslösen, über grollenden „Lavastrom“ laufen, an einen „Impaktor“ gewaltige Meteoriteneinschläge nachstellen, faszinierende Details unter „Mikroskop-Fernrohren“ in massiven Gesteinsblöcken erforschen oder mit „Urlaubsgrüßen aus der Urzeit“ an einem Preisausschreiben teilnehmen.