Museum Mensch und Natur logo
Bildleiste
Startseite Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen Besucherinfo: Führungen, Lageplan, Cafeteria, Shop Museumspädagogik: Programme, Terminabsprachen wir über uns: Geschichte, Förderverein, Trägerschaft, Team, Kontakt Impressum Disclaimer
Dauerausstellung
Unruhiger Planet Erde
Bunte Welt der Minerale
Geschichte des Lebens
Nahrung für den Menschen
Nahrung für den Menschen
Zum Fressen gern
Spielerische Naturkunde
Nerven und Gehirn
Genwelten
Sonderausstellung
Staaliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns
Nahrung für den Menschen

"Wohl bekomm's" ist das Nachfolgeprojekt der an gleicher Stelle zuvor gezeigten Ausstellung "Nahrung für die Menschheit". In ihr war vor allem unter ökologischen Aspekten über die Produktion von Nahrung für eine wachsende Weltbevölkerung berichtet worden.

In WOHL BEKOMM'S werden einige dieser Inhalte wieder aufgegriffen, und mehrere Exponate, die sich über Jahre sehr bewährt haben, kehren in überarbeiteter Form wieder.

Einen völlig neuen Schwerpunkt bildet die Thematik "Er- nährung des Menschen". Dabei geht es um Informationen über Bau und Funktion des Verdauungssystems, Nähr- stoffe und ihre Bedeutung, Nahrungsmittel und Nahrungs- bedarf, richtige und falsche Ernährung, ernährungs­bedingte Krankheiten sowie alternative Ernährungsformen.

Ebenfalls völlig neu im Informationsangebot werden eine Reihe von Exponaten zum Thema Verbraucherschutz sein. Nicht zuletzt unter dem Einfluss der BSE-Krise hat hier ein Bewusstseinsprozess eingesetzt, der seinen Niederschlag auch in einer solchen Ausstellung finden muss.

Derzeit erwarten den Besucher folgende Ausstellungs- elemente.

1. In einer Serie von vier Kleindioramen wird berichtet, wie sich die Ernährung des Menschen im Verlauf seiner Evolu- tion verändert hat. Dem vor etwas mehr als 2,5 Millionen Jahren in Afrika lebenden Frühmenschen ist der Übergang zu einer immer fleischreicheren Nahrung offensichtlich gut bekommen. Es gibt die Hypothese, dass die energiereich- ere Kost und die Größen- und Leistungszunahme des früh- menschlichen Gehirns in einem unmittelbaren Zusammen- hang stehen. Weniger bekömmlich war offensichtlich der vor rund 10.000 Jahren beginnende Wandel des Homo sapiens vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter. Hierdurch hat sich die Ernährungssituation nämlich zunächst nachhaltig verschlechtert. Man weiß aus Vergleichen von Knochenüberresten, dass die Körpergröße zurückging, dass der allgemeine Gesundheitszustand schlechter wurde und die Kindersterblichkeit zunahm. Of- fensichtlich war der Speiseplan von Jägern und Sammlern weitaus abwechslungsreicher als die einseitiger gewor- dene Kost ihrer Landwirtschaft betreibenden Nachkom- men. Dennoch nahm deren Zahl in der Folge beträchtlich zu, bis hin zu der noch immer anhaltenden, bedrohlichen Bevölkerungsexplosion. Deren Verlauf wird in einem ein- drucksvollen Exponat visualisiert und beschrieben.

2. Am zentralen Modell der Gläsernen Frau können die ver- schiedenen Organe durch Knopfdruck zum Leuchten ge- bracht werden, wobei zugleich auf einem Bildschirm jeweils Informationen zu ihrer Funktion - vor allem im Zusammen- hang mit Ernährung und Verdauung - erscheinen. An vier Bildschirmstationen können Kurzfilme abgerufen werden, die über die Verdauungsvorgänge in "Mundhöhle", "Magen", "Dünndarm" sowie "Dickdarm" informieren.

3. Umgeben wird das Podest mit der Gläsernen Frau auf drei Seiten von Aufnahmen des renommierten amerikani- schen Fotografen Peter Menzel. Er hielt auf seinen Bildern fest, was Familien aus den verschiedensten Ländern in ein- er Woche an Lebensmitteln konsumieren. Ergänzt werden diese auch sehr amüsanten und zur genaueren Ergründung anregenden Bilder durch zwei Infoposter über die Empfeh- lungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung einerseits und das Ausmaß des Hungers auf der Erde andererseits.


Seitenanfang



zum Vergrößern und zur Bildlegende bitte 
Bild anklicken

Gläserne Frau
Die gläserne Frau
Ernährungsgewohnheiten
So isst die Welt?
Ackerbau
Ackerbauern Diorama
Slums
Bevölkerungswachstum