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Hier
geht es um Naturobjekte ganz besonderer Art, die als
Sonderfälle der Gesteinsbildung unter außergewöhnlichen
Bedingungen entstehen können: Schöne, in
Form oder Färbung bemerkenswerte Minerale aus
aller Welt werden in dieser Ausstellung gezeigt, viele
davon als Kristalle von an- sehnlicher Größe.
Vieles kann man hier über Kristalle lernen: über
ihre ver- schiedenen Entstehungsweisen, ihre chemische
Zusam- mensetzung, die physikalischen Eigenschaften...
Wem das alles zu kompliziert erscheint, der kann sich
auch einfach am faszinierenden Anblick erfreuen, beispielsweise
vor der Vitrine mit den Edelsteinen. Da findet man
Aquamarin, Beryll, Rubin, Smaragd, Topas und andere,
jeweils als Roh- mineral und als geschliffener Schmuckstein.
Was kenn- zeichnet einen Edelstein, worin übertrifft
er einen Schmuck- stein aus geschliffenem Glas oder
Quarz (außer im Preis)? Die wichtigste gemeinsame
Eigenschaft aller Edelstein- Minerale ist ihre große
Härte. Sie bewahrt geschliffene Edelsteine davor,
durch Verkratzen mit der Zeit "blind" zu
werden, und führt auch zu zahlreichen technischen
Anwen- dungen. Besonders hart ist Diamant, der "König
der Edel- steine", den man z.B. als Besatz aus
unscheinbaren Dia- mantsplittern auf Fräswerkzeugen
nutzt.
Eine große Vitrinenwand ist dem Quarz gewidmet, dem
häufigsten Mineral der Erdkruste, aufgebaut aus
den Ele- menten Sauerstoff und Silizium. Ob als unscheinbares
Ge- stein, als glasklarer Bergkristall, als farbiger
Amethyst oder Citrin, oder in mikrokristalliner Form
wie beim Achat und Jaspis - Quarz kommt in erstaunlicher
Vielfalt vor.
In einer Vitrine werden "Kristalle von Menschenhand"
prä- sentiert, wobei man erfahren kann, dass nicht
nur aus Quarz, sondern auch aus reinem Silizium und
vielen ande- ren mineralischen Grundstoffen künstliche
Kristalle "ge- züchtet" werden, die vor
allem für die Herstellung elektro- nischer Bauelemente
unentbehrlich sind.
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