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Es ist die erste Ausstellung, bzw. Museumsabteilung, in der ein ehrenamtlich engagierter Empfangschef die
Besu- cher begrüßt - ob groß oder klein, ob alt oder jung. Es ist Mr. Gulo Gulo, dem dieser Job angetragen wurde und er ist keineswegs nur zur Begrüßung da, sondern er wirkt auch auf dem Weg durch die Ausstellung als Kommentator. Die Kids dürfen ihn duzen und mit dem
Vorrnamen Gulo anre- den, für alle anderen bleibt er Mr.
Gulo.
Zunächst werden in der Ausstellung in stimmungsvollen Großdioramen nach der Art ihrer Nahrung Herbivoren
(Pflan- zenfresser), Karnivoren (Fleischfresser) und
Omnivoren (Allesfresser) vorgestellt. Anschließend wird die Art der tierischen Nahrungsaufnahme erörtert. Da gibt es im
we- sentlichen Filtrierer, Schlinger, Zerkleinerer, Säftesauger und Außenverdauer. Danach schließlich folgen im größten Ausstellungsteil bunt gemischte Inhalte, die sich mit den mannigfaltigen Strategien der Tiere bei ihrer
Nahrungs- logistik beschäftigen. Da geht es um Verfolgungsjäger, Lauerer, Weidegänger, Früchtesammler,
Holzfresser, Wie- derkäuer, Energieverschwender, Winterschläfer,
Wander- lustige, Landwirte bis hin zu solchen, die dadurch
faszi- nieren, dass sie so etwas wie Esskultur im
menschlichen Sinne entwickelt haben. Die Rede ist von
Schimpansen und andere Affen, die in ihrem
Ernährungsverhalten Bräuche und Gepflogenheiten zeigen, die durch Lernen von einer
Genera- tion zur nächsten weitergegeben (tradiert) werden.
Die Ausstellung ist nicht nur inhaltlich bunt gemischt,
son- dern sie ist auch überaus bunt in ihrem
Erscheinungsbild. Dass dabei die wesentlichen Elemente im
Erfolgskonzept des Museums Mensch und Natur, nämlich
Mitmachstati- onen bzw. interaktive Exponate nicht fehlen dürfen, versteht sich von selber.
Wie Mr. Gulo am Eingang schon feststellt: “I guarantee you’ll find something here to suit every taste.”
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